Die Erzgebirgische Volkskunst

Wunderschöne Weihnachtsengel, leuchtende Schwibbögen, aromatische duftende Räuchermänner und mit beeindruckender Kunstfertigkeit geschaffene Flügelpyramiden. Viele erinnern sich hierbei nostalgisch und wehmütig an frühere Weihnachtsfeste, an traditionelle Familiennähe und ein Gefühl von wohliger Geborgenheit. Die Symbole hierfür sind die Erzeugnisse der über 800 Jahre alten „Erzgebirgischen Volkskunst”, einer Art der Holzbearbeitung, die bis heute einzigartig ist und nach wie vor die Gedanken ihrer Bewunderer in die Adventszeit abschweifen lassen… oder sie einfach in Bewunderung versetzen.

Woher kommen eigentlich die Nussknacker?
Zwar gab es Apparate zum Aufbrechen von Nüssen schon wesentlich früher: Der hölzerne Nussknacker in Form einer menschlichen Figur (meistens werden Obrigkeiten dargestellt), wie wir ihn uns vorstellen, geht aber auf das Erzgebirge zurück.
Seit dem Mittelalter wurden im Erzgebirge die Bodenschätze gefördert – und ebenso lange gibt es künstlerische Darstellungen der Arbeit der Bergmänner. Als die Bergwerke nach und nach erschöpft waren etablierte sich das Kunsthandwerk im Erzgebirgischen Stil als eigener Beschäftigungszweig.

Nicht nur zu Weihnachten
Bekannt ist die Erzgebirgische Volkskunst vor allem für ihre Advents- und Weihnachtsmotive. Aber auch nicht nur zum Jahresende ist hier Kunstfertigkeit gefragt: So ist die Gegend beispielsweise der Sitz eines heute noch sehr großen und bekannten Holz- und Spielwarenherstellers.
Die Erzgebirgische Volkskunst zeichnet sich bis heute durch ihre qualitativ hochwertige Handarbeit und ihre charmante Einzigartigkeit aus.

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